ZAHNPASTA UND ZAHNPULVER



Diese Zahnpasta verwende ich und meine Familie jetzt schon bestimmt 10 Jahre. 
Die Zusammensetzung hat sich in all den Jahren kaum verändert, wobei ich oft auch nur ein Zahnpulver herstelle, welches mich auf Reisen begleitet. Die Zahnpasta ist nicht strahlend weiß, da ich auf den färbenden Zusatz von Titandioxid verzichte. 

In der ägyptischen Kultur  kannte man bereits die desinfizierende und  neutralisierende Wirkung von Natron. In meiner Zahnpasta verwende ich deshalb auch  Natriumbicarbonat zusammen mit dem basischen  Calciumcarbonat und  dem Birkenzucker Xylit, der nach wissenschaftlichen Studien gegen Karies schützt und zusätzlich in der Zahnpasta für die Konservierung zuständig ist. 

Das Rezept enthält  kein Fluorid, wobei ich Fluorid nicht grundsätzlich ablehne. Bei meiner halbjährlichen Zahnreinigung lasse ich meine Zähne mit einem fluoridhaltigem Mittel behandeln, möchte aber keine unkontrollierte tägliche Zufuhr des Stoffes. 

Einmal  wöchentlich spüle ich mit einem fluorhaltigen Salzwasser.   



REZEPT
ca. 80 g
  • 25 g sehr fein gemahlene  Rügener Heilkreide ( Calciumcarbonat)
  • 6 g sehr fein gemahlenes Natriumbicarbonat
  • 1 g Tonerde 
  • 20 g Xylit 
  • 26 g Wasser oder ein Hydrolat nach Wahl  (z.B. Calendulahydrolat)
  •   2 g Meersalz
  •   1 g Xanthan (transparent
  • 1 g Glycerin
  • 1 g Disodium/Sodium Cocoyl Glutamate (Tensid - optional)
  • 1 Tropfen einer Mischung  ätherischer Öle wie Fenchel, Anis und Myrrhe


HERSTELLUNG
  1. Das Xanthan auf das Wasser streuen, hochtourig rühren und ausquellen lassen. Danach  Xylit und  Salz dazugeben. 
  2. Nachdem ein homogenes Gel vorliegt, wird unter intensivem  Rühren das Calciumcarbonat, Tonerde  und Natron  portionsweise eingearbeitet, bis  die Paste homogen ist. Anfangs sieht es aus, als wenn noch Wasser fehlen würde, aber einfach geduldig weiterrühren. Es gibt genau die richtige Konsistenz für eine Tube. 
  3. Zum Schluss können  ätherische Öle  nach Wahl, wie z.B. Thymian, Salbei,  Palmarosa, Anis, Fenche,l  Myrrhe, Pfefferminze, Lemongras dazu gegeben werden.





ZAHNPULVER

Gelegentlich rühre ich mir auch nur mal ein Zahnpulver ohne die wässrigen Bestandteile. 
Die Herstellung ist ganz einfach und wer die Konsistenz der herkömmlichen Zahnpasta nicht vermisst, kommt damit wunderbar klar. Ich bevorzuge trotzdem Zahnpasta. 
Es werden einfach alle trockenen Bestandteile (Calciumcarbonat, Natron, Xylit) zusammen mit den ätherischen Ölen in eine Dose gegeben und kräftig geschüttelt. Ein wenig Kurkuma und Kokosöl  dazu, wirkt gegen Entzündungen. 

Das sind übrigens die  Inhaltsstoffe eines Zahnpulvers, welches von einer holistischen (ganzheitlichen)  Zahnärztin entwickelt wurde und auch von einer Firma vertrieben  wird.  Denke, es kam von drei Jahren auf den Markt.


Zutaten: Original Rügener Heilkreide, Natriumhydrogencarbonat (Natron), Xylit (aus finnischer Birkenrinde), Bio-Ackerschachtelhalm, Bio-Pfefferminzöl (ätherisch)



Kommentare

Sonja hat gesagt…
Das klingt sehr gut - wir benutzen Zahnseife, aber ein Gel ist auch eine gute Idee!
Liebe Grüße
Sonja

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